Internationale empirische Studie zur elektronischen Patientenakte

Dass eine elektronische Patientenakte (ePA) die Effektivität und Effizienz der Ver­sorgung steigern kann, wird heutzutage kaum mehr in Frage gestellt. Sie bietet ein breites Anwendungsspektrum für Patienten, Leistungserbringer und Krankenkassen gleichermaßen. Sie führt zu effizienteren Arbeitsprozessen, verringert die administra­tive Belastung des medizinischen Personals und verbessert außerdem die Versorgung durch die Nutzung entscheidungsunterstützender Systeme. Auch unnötige (Doppel-)Untersuchungen und Folgebehandlungen werden reduziert. Erhalten Patienten Zugriff auf ihre Daten, wird zudem ihre Gesundheitskompetenz gestärkt.

Doch obwohl die Vorteile einer ePA auf der Hand liegen, hat diese nach wie vor den Eingang in das deutsche Gesundheitswesen nicht geschafft – im Gegensatz zu anderen Ländern. 

Wie ist die ePA in Dänemark, Israel, den USA und Österreich ausgestaltet, die als Vorrei­ter gelten? Welche Rolle können von Unternehmen wie Apple oder Google entwickelte ePA spielen? Welche Schlussfolgerungen können für Deutschland gezogen werden? Und wo steht die Implementierung der hiesigen ePA im europäischen Vergleich? Diesen Fragen geht die Studie auf den Grund.

 

https://www.kma-online.de/aktuelles/it-technik/detail/deutschland-bei-der-epa-implementierung-auf-platz-10-a-32913

http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/e-health/article/922889/elektronische-patientenakten-deutschland-verliert-anschluss.html